Überuns
In Kürze
In sinfonischen Jamsessions spielen Laien, Studierende und Profis für einen Abend Seite an Seite grosse Orchesterwerke, ohne Probespiel, ohne Mitgliedschaft, ohne Kosten. Ziel ist nicht die perfekte Aufführung, sondern das lustvolle Eintauchen in Meisterwerke.
Das Organisationsteam plant pro Saison mehrere Sessions in verschiedenen Städten. Neben bekannten Meisterwerken erklingen auch selten gespielte Werke, etwa von Emilie Mayer oder Louise Farrenc. Wünsche aus der Community fliessen ins Programm ein. In der Session wird vor allem gespielt, im Vordergrund steht das «Big Picture» eines Werks.

Geschichte
Joseph Sieber erprobte das Format 2021 am Royal Northern College of Music in Manchester und entwickelte es mit Dshamilja Schurtenberger zu einem öffentlichen Angebot. Seit 2024 finden unter dem Verein Simple Symphony jährlich mehrere Sessions statt, in Luzern, Zürich und Basel, ab 2027 auch in Biel.
Die Community zählt knapp 400 Musiker:innen, an einzelnen Sessions spielen bis zu 90 mit. Die Bibliothek des Tonhalle-Orchesters Zürich stellt Notenmaterial und Bogenstriche zur Verfügung.
Team
Fast das ganze Team stammt aus dem Zentralschweizer Jugendsinfonieorchester ZJSO und leistet rund 650 Stunden Freiwilligenarbeit pro Saison.
Kulturmanagerin und Künstleragentin («DSHAMsession»). Erfahrungen bei IMG Artists, Lucerne Festival und Gstaad Menuhin Festival.
Dirigent, Pianist und Musikvermittler, Assistenzdirigent der Basel Sinfonietta. Gründer des ZJSO, Initiant von Simple Symphony.
Sängerin und Kulturmanagerin, Cellistin der ersten Stunde im ZJSO.
Kulturmanager, Perkussionist und Geographie-Lehrer an der Kantonsschule Alpenquai Luzern.
Leiter des Direktionsstabs der Hochschule Luzern – Musik. Referent für digitale Transformation in der Musikbranche.
Bratschist, Geiger und autodidaktischer Software-Entwickler. Baut und betreut Website und Anmeldung.
Langjährige Erfahrung in der Musikadministration. Betreut Fundraising und Notenbibliothek.